Inflation
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Die Inflation kommt! Die besten Strategien, sich davor zu schützen.
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Die Inflation kommt! Die besten Strategien, sich davor zu schützen. Kundenrezensionen


Schade, dass selbst ein eigentlich seriöses Buch heutzutage offensichtlich so ein reißerisches Buchcover benötigt um sich zu verkaufen.
In den ersten drei Kapiteln wird sehr schön aufgezeigt, wie die verschiedenen Wirtschaftskrisen in den letzten hundert Jahren entstanden sind, wie man sie bekämpfte und welche Auswirkungen dies auf die Geldmenge hatte. Auch wenn keine Krise mit einer vorherigen identisch ist, die Gründe ähneln sich doch oft erstaunlich und für ein grundlegendes Verständnis erhält man wertvolle Anregungen und Hinweise.
In den beiden anschließenden Kapitel wird dann grundsätzlich unser deckungsloses Papiergeldsystem mit der Geldschöpfung der Geschäftsbanken erklärt und unter welchen Voraussetzungen Inflation entsteht. Es wird dargelegt, dass eine Wirtschaftskriese, selbst bei einer starken Geldmengenausweitung, auch in einer Deflation münden kann (z.B. Japan), wobei der Autor zutreffend feststellt, dass eine Deflation noch katastrophalere Folgen für eine Volkswirtschaft hat als eine Inflation.
Es folgt ein Kapitel in dem der Autor seine eigene Vorstellung von einer gerechten zukünftigen Wirtschaftsordnung kundtut bevor dann im letzten Kapitel konkrete Ratschläge zur Vorbereitung auf eine kommende Inflation folgen. Warum in einem 290 Seiten Buch diese sehr wichtige Frage nur im letzten Kapitel (37 Seiten) kurz angerissen wird, ist etwas unverständlich.
Des Weiteren zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Kapitel die Auffassung des Autors, dass vermutlich Gold der beste Schutz ist. Dies ist als (subjektive) Einschätzung vollkommen in Ordnung, die Umsetzung ist jedoch nicht gelungen. Da werden hochriskante kreditfinanzierte Anlagemöglichkeiten (z.B. über CFDs) mit “normalen” Anlagemöglichkeiten verglichen. Für Kurzfristanleger, welche ihre Anlagen täglich im Auge haben, mag ein Investment über Derivate eine gute Möglichkeit sein, für alle anderen Anleger ist allein aus steuerlichen Gesichtspunkten der reale physische Erwerb immer erheblich vorteilhafter. Auch die Aussage, es wäre immer eine währungsgesicherte Anlage zu bevorzugen, kann ich so nicht zustimmen. Diese teuer bezahlte Absicherung kann auch die Rendite mindern bzw. zu einem Währungsverlust führen, wenn der EUR gegen den Dollar fällt. Noch schwerer wiegt jedoch, dass ein Anleger sich in diesem Fall durch den Goldkauf im Ergebnis gegen die Inflation der USA und nicht gegen die Inflation in Deutschland absichern würde!
Fazit:
Die ersten fünf Kapitel sind wirklich gelungen, da sie sehr verständlich und trotzdem fundiert das Buchthema vermitteln. Das letzte Kapitel ist leider recht oberflächlich und ich kann jedem Leser nur empfehlen, die Ausführungen nur als Anregung zu sehen sich vertiefend über die verschiedenen Anlagemöglichkeiten zu informieren.

Als Alan Greenspan die Zügel an der Spitze der amerikanischen Notenbank in die Hände gelegt bekam, galt sehr schnell ein neues Axiom: Jede Krise der Finanzmärkte wird mit einer Dollar-Liquiditätsflut beantwortet. Dieses Geld wird von der Federal Reserve aus dem Nichts geschöpft und gegen Schuldscheine in die Welt entlassen. Es kann nur wieder aus dieser Welt verschwinden, wenn diese Schuld mit bereits vorhandenem Geld getilgt wird.
Der vorgebliche Grund für Greenspans Gelderschaffungsorgien war seine theoretische Erkenntnis, dass zu Zeiten der Großen Depression die FED das genaue Gegenteil tat und so die schreckliche Krise erst richtig befeuerte. Die Greenspan-Dollars sollten den Wirtschaftskreislauf beleben. Dieses Ziel wurde wenigstens teilweise erreicht. Doch leider gilt in diesem Universum auch das vielen Entscheidungsträgern offenbar unbekannte Gesetz der ungewollten Folge. Da die US-Geldmenge von der Wirtschaftskraft der USA inzwischen völlig abgehoben ist, entstehen nun immer wieder zwangsläufig Spekulationsblasen, denn auf gesundem Wege findet dieses überflüssige Geld keine Anlage mehr. Eine solche Spekulationsblase, die obendrein politisch durch bewusst ungeregelte Märkte förmlich herbeigerufen wurde, ist nun geplatzt. Auch die gelegentlich astronomischen Managergehälter sind letztlich eine Konsequenz dieses überflüssigen Geldes. Das jedenfalls behauptet der Autor in seinem Buch. Und damit hat er wohl Recht.
Greenspans Nachfolger Bernake setzt das Werk seines Vorgängers nun in völlig neuen Dimensionen fort. Nachdem der Autor diese Ausgangssituation an mehreren Stellen seines Buches in unterschiedlicher Tiefe und Breite beschrieben hat, stellt er die Frage, ob der riesige ökonomische Feldversuch, Schulden mit immer noch mehr Schulden zu bekämpfen, ein gutes Ende nehmen kann und behauptet, dass dies gelingen wird, wenn es zu einer gemäßigten Geldentwertung kommt. Was kann einem Schuldner Besseres passieren als eine Inflation? Seine Schulden bleiben nominal gleich, aber der Wert des Geldes sinkt. Bislang hat das Ausland den amerikanischen Schuldenwahn finanziert, indem es amerikanische Staatsanleihen mit vorhandenen Dollars kaufte und so die US-Währung stabil hielt. Inflationieren die USA nun ihre Währung noch intensiver, dann berauben sie ihre Gläubiger um ihr Eigentum. Und genau das ist ihre Strategie.
Ob sie völlig aufgehen wird, ist jedoch fraglich. Man kann schon deshalb an ihrem Erfolg zweifeln, weil sie von den gleichen Leuten erdacht wurde, die uns den gegenwärtigen Schlamassel erst eingebrockt haben. Ob man eine Inflation steuern kann, wenn sie denn kommt, wird man sehen. Denn neben den USA gibt es noch eine Reihe von anderen Wirtschaftsmächten und -blöcken, die selbstverständlich eigene Strategien verfolgen werden.
In den ersten drei Kapiteln geht der Autor auf die wichtigsten Finanzmarktkrisen der letzten 80 Jahre und insbesondere auf die gegenwärtige Situation ein. Er schildert dabei insbesondere, warum es für Banken so lukrativ war Milliarden in Subprime-Anleihen und Kreditderivate zu stecken. Lobenswert ist auch hier schon Rißes Fähigkeit, scheinbar komplizierte Zusammenhänge so einfach zu erklären, wie sie sich nämlich wirklich darstellen. Besonders interessant sind im dritten Kapitel die dort geschilderten wirtschaftlichen Zukunftsaussichten für die einzelnen Weltregionen.
Das vierte Kapitel befasst sich mit der Rolle des Geldes im Wirtschaftskreislauf. Außerdem werden die Begriffe Inflation und Deflation erläutert. Danach begründet Riße seine Meinung, dass es zwangsläufig zu einer Inflation kommen muss, die aber im Rahmen bleibt. Der Steuerzahler wird mit einer Inflation doppelt bestraft. Er trägt mit seinen Steuern die Schulden anderer ab und verliert nun auch noch Teile seines Vermögens.
Im vorletzten Kapitel erklärt uns der Autor dann schließlich seine Vorstellungen von der Finanzarchitektur von morgen. Märkte brauchen Regeln, sonst macht jeder, was er will. Die Subprime-Krise ist in einem bis heute nicht regulierten Markt entstanden. Der Autor schlägt einige solcher vernünftigen Regeln vor. Selbstverständlich muss man ihm zustimmen, wenn er meint, dass Gesetze und Regeln die Moral prägen müssen.
Bis jetzt ist es jedoch so, dass kein wirklich erfolgreicher Ansatz dafür zu sehen ist. Regierungen und Aufsichtsbehörden stehen offenbar hilflos vor so genannten Experten, die mit schlichten mathematischen Modellen hantieren, die sie nicht verstanden haben und deren Voraussetzungen sie nicht kennen oder einfach missachten. Aus solchen Modellen haben diese Genies auch den Schluss gezogen, dass man (etwas übertrieben formuliert) Risiko irgendwie verschwinden lassen kann. Das Parkett, auf dem diese Irren tanzen, ist spiegelglatt und selbstverständlich bis heute völlig unreguliert. Stattdessen wird über Managergehälter, Gier und andere Ablenkungen öffentlich diskutiert. In der Sache jedoch läuft alles wie bisher.
Im letzten Kapitel schließlich lernen wir, wie wir unser Kapital vor der Inflation schützen können. Letztlich läuft alles auf Gold hinaus. Und das erklärt uns der Autor sehr ausführlich.
Fazit.
Ein überraschend gutes und sehr flüssig geschriebenes Buch, das uns scheinbar komplizierte Zusammenhänge so einfach erläutert, wie sie tatsächlich sind. Es hilft die gegenwärtige Krise besser zu verstehen und bereitet seine Leser auf eine eventuell eintretende Situation vor, die nicht unwahrscheinlich ist. Ob es dann letztlich so kommt, wie der Autor prognostiziert, bleibt abzuwarten. Seine Ratschläge für diesen Fall sind konsequent und einsichtig.
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Sprengsatz Inflation: Können wir dem Staat noch vertrauen?
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(von 3 Kundenrezensionen)
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Sprengsatz Inflation: Können wir dem Staat noch vertrauen? Kundenrezensionen

Ich habe auch die letzten beiden Bücher von Henrik Müller gelesen. “Sprengsatz Inflation” ist wirklich sein bestes bisher. Es ist scharf, griffig und hochgradig spannend. Müllers These lautet, dass wir schon seit Jahren in einer inflationären Welt leben. Nur habe sich das bislang wegen der Globalisierung in steigenden Kursen und Immobilienpreisen niedergeschlagen, nicht in steigenden Güterpreisen. Aber das werde nun anders: Immer teurere Rohstoffe und ein abnehmendes Arbeitsangebot würden die Preise treiben. Notenbanken und Regierungen bliebe gar nichts anderes übrig, als wegen der hohen Schulden die Dinge laufen lassen. Müller zeichnet ein sehr überzeugendes Szenario. Und ich fürchte, er hat recht.

Henrik Müller stellt wieder einmal unter Beweis, dass er einer der besten politischen Ökonomen Deutschlands ist. Klar, präzise und griffig beschreibt er die auf uns zukommende Inflationsproblematik. Anders als bei Titeln wie “Die Inflation kommt”, glänzt Müller mit umfangreichem Hintergrundwissen. Er hat das beste Buch zum Thema geschrieben.
Allerdings – und da muss ich mich meinen Vorrednern anschließen: es hätte a) noch bissiger sein können und ist b) der Exkurs zu den sieben Knappheiten schon aus seinem letzten Titel bekannt. Dennoch: 5 Sterne.
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Geld ohne Zinsen und Inflation: Ein Tauschmittel, das jedem dient
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Geld ohne Zinsen und Inflation: Ein Tauschmittel, das jedem dient Kundenrezensionen

Durch die momentanen Bankenpleiten ist das Buch wieder aktuell.
Geld ohne Zinsen und Inflation?
Ich zitiere:
Der Zins und Zinseszins ist eine unsichtbare Zerstörungsmaschinerie!
Wenn die Geldvermögen und damit die Schulden wachsen oder Zinssatz ansteigt, so fließt denen mehr Kapital zu, deren Reichtum aus Geld besteht. Gleichzeitig steht der arbeitenden Bevölkerung weniger Geld für ihre Bedürfnisse zur Verfügung.
Eine gewaltige Menge von spekulativem Geld – zirkuliert rund um die Welt, von einem Finanzzentrum zum anderen, auf der Suche nach gewinnbringenden Anlagemöglichkeiten. Das zeigt, daß nicht Geldknappheit unser Problem ist, sondern daß es an ausreichend rentablen (also zinsbringenden) Investitionsmöglichkeiten im gegenwärtigen Geldsystem mangelt. Mit Einführung eines zinsfreien Geldes in einer Region oder in einem Lande würde beispielhaft ersichtlich, wie schnell soziale und ökologische Projekte umsetzbar werden, die sich unter Zinsbelastung heute – nicht rechnen. Statt dessen kann eine stabile und sehr vielfältige Wirtschaft entstehen, in der überschüssiges Geld aus dem In- und Ausland investiert würde, weil statt der Zinsen langfristige Stabilität geboten wird.
Meine Meinung:
Ich selbst finde man sollte sich ruhig mal gedanklich, mit der Abschaffung des Bodenmonopols der Oligarchie befassen. Boden steht in Wahrheit jedem Menschen genauso gleichberechtigt zu, wie die Luft zum Atmen – Wasser und Brot. Arbeitslose hätten dann keine Probleme, denn Ihr Bodenanteil würde ausreichend vor Armut schützen! Milton Friedmann hat mal eine Negativsteuer vorgeschlagen, wer zuwenig verdient hat, bekommt vom Finanzamt Geld zurück. Da bräuchte man dann keine teuren “Arbeits-Jobämterbürokratien”
mehr und wahrscheinlich auch weniger von diesen teuren Parlamentariern und Staatssekretären. Für den realen Kapitalismus wäre sicherlich die Tobinsteuer gut. Auch die Abschaffung von Subventionen für Länder wie Polen usw. sollte in Betracht gezogen werden, denn nur wegen diesen Subventionen können diese Länder steuergünstige Standorte für expandierende Massenentlasser & Großkonzerne bieten. Eine Erhöhung der Verbrauchersteuer für Globalisierungsgewinner wie China usw. würde ich ebenso für die Verbesserung des realen Kapitalismus vorschlagen usw. Mehr Tauschringe! Aber ich bin nicht Magrit Kennedy. – (Nur ein kleiner unbedeutender Amazonkunde.)
Zum Thema sollte man noch die Bücher von Helmut Creutz, Bernard A. Lietaer , Günter Hannich ,Günter Ogger und vielleicht mal (www.utespero.de) im Web besuchen. Schade! – Das das “Schwarzbuch-Banken” vergriffen ist, das sollte neu aufgelegt werden!
Danke.

Dieses Buch beschreibt sehr genau und neutral, wie die Ware “Geld” funktioniert und im Laufe der Geschichte funktioniert hat. Es versucht nicht darzulegen, wie sich alle wirtschaftlichen Probleme magisch über Nacht auflösen. Das Buch hat auch nichts damit zu tun, Geld von sogenannten “Reichen” wegzunehmen und den “Armen” zukommen zu lassen. Dieses Buch muss mit offener Einstellung gelesen werden, weil es von unserem Wirtschaftssystem aus gesehen manchmal schwierig ist, sich vorzustellen, wie Geld funktionierte, wenn keiner Zinsen verlangte und es keine Inflation gäbe. Margrit Kennedy beschreibt klar, was in der Geschichte wiederholt passierte, als entweder unabsichtlich durch überraschende Umstände oder mit angewandtem Wirtschaftswissen Geld anders verwendet wurde als heute.
Eine Aussage in diesem Buch ist, dass Geld zirkulieren muss um von Nutzen zu sein, je schneller desto besser. Es gibt wahrscheinlich auch in unserer Wirtschaft nicht viele ökonomisch gebildete Menschen, die dem widersprechen würden. Kennedy argumentiert nun, dass Zinsen zum Geldsparen anregen und daher die Zirkulation des Geldes stark verlangsamen. Ohne Zinsen würde eine minimalste (!), konstante Abwertung des Geldes ausreichen, um Geld im Umlauf zu halten. (Hier ist die Offenheit gefragt – dies könnte als “Inflation” misinterpretiert werden, ist aber völlig anders zu verstehen. Es geht nur um das Horten der Ware Geld, Horten des Tauschmittels einer Gesellschaft. Kaufen Sie so viele Aktien wie Sie wollen.) Margrit Kennedy beschreibt gründlich und interessant, wie im berühmten “Experiment von Wörgl” der Bürgermeister mit einer solchen Notwährung jene kleine österreichische Stadt 1932/33 innerhalb nur eines Jahres vom aussichtslosen Nachkriegs-Bankrott zu einer blühenden Wirtschaft brachte (bis die österreichische Nationalbank ihm das Notgeld verbat). Die Theorie zu seinem Experiment hatte der Bürgermeister in Silvio Gesell’s “Die Natürliche Wirtschaftsordnung” gelesen.
Das Wissen über Geld, das in diesem Buch präsentiert wird, ist nicht neu. In vielen sehr alten Kulturen ist das Zinsnehmen einfach verboten. Margrit Kennedy beschreibt, warum dies keineswegs eine ethische Frage ist, sondern eine sehr praktische wirtschaftliche Grundlage hat. Zinsen können eine blühende Wirtschaft in kürzester Zeit ruinieren, und haben auch wiederholt zu einem solchen Ruin beigetragen. Inflation kann die unvermeidbare Krise nur verzögern, die entsteht, wenn Geld als einzige Ware exponentiell an Wert zunimmt und damit völlig vom Wert der Waren und Dienstleistungen entkoppelt wird, die dieses Tauschmittel repräsentieren soll.
Es gerät Kennedy’s Glaubwürdigkeit wahrscheinlich nicht zum Vorteil, dass sie ihre primäre Universitätsausbildung im Fach Arichtektur ablegte und nicht in Wirtschaft. Sie wäre jedoch auch als Wirtschaftswissenschafterin nicht in der Lage vorauszusagen, was passierte, würde dieses System heute eingeführt. Ehrlicherweise präsentiert sie daher nur die Geschichte als Tatsachenbericht, und ihre Voraussagen als Spekulationen. Margrit Kennedy zitiert gründlich “echte” Wirtschaftsexperten, und macht das vielleicht ein bisschen zu verblüffend einfache Prinzip für jeden verständlich.
Ein interessanter Aspekt des zinsfreien (“neutralen”) Geldes ist, dass keine Umverteilung stattfinden muss. Das System erlaubt soziale Unterschiede. Es unterbricht nur den Zyklus der Eskalation des Geldwertes und den folgenden Zusammenbruch der Wirtschaft, der aus unserer Wirtschaft nicht ganz wegzuleugnen ist.
Es ist ein Vergnügen, Geld in einer neuen Weise zu betrachten. Ein grossartiges Buch.
Geld ohne Zinsen und Inflation: Ein Tauschmittel, das jedem dient Jetzt kaufen für nur EUR 7,95!
Der Staatsbankrott kommt!: Hintergründe, die man kennen muss
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Der Staatsbankrott kommt!: Hintergründe, die man kennen muss Kundenrezensionen

Für Staaten gelten andere Gesetze als für ihre Bürger. Zum Beispiel gelingt es Staaten immer wieder ihre eigentliche Insolvenz zu verschleppen, weil sie im Gegensatz zu Unternehmen und Privatpersonen bis zum bitteren Ende immer neue Kredite erhalten, um alte zu tilgen und Zinsen zu zahlen. Zur Begründung wird gerne angeführt, dass Staaten nicht pleite gehen können. Aber dies ist ein Ammenmärchen und dient zur Verschleierung der Tatsache, dass Grossbanken und Staaten eine besondere Beziehung verbindet, die in den letzten zwei Jahren für alle offensichtlich geworden ist. Denn bei einer Pleite sowohl von Staaten als auch von Großbanken haftet immer der ahnungsfreie und machtlose Steuerzahler.
Irgendwann zwischen 2010 und 2030 ist Deutschland für eine Staatspleite mit anschließender Währungsreform fällig, lesen wir in diesem Buch. Für die erste Dekade spreche eine höhere Wahrscheinlichkeit. Abgeleitet wurde diese Prognose allein aus dem hoffnungslosen Schuldenstand und dem eigentlich unbezahlbaren Sozial- und Rentensystem Deutschlands sowie der ungünstigen Altersstruktur seiner Bevölkerung. Der Leser findet dafür erschreckende Zahlen im zentralen sechsten Kapitel dieses Buches.
Doch wenn dies die alleinigen Ursachen für das drohende Unheil wären, hätte Michael Grandt sein Buch auch schon vor zehn Jahren schreiben können. Inzwischen jedoch kamen zu den ohnehin schon enormen Problemen noch die ökonomisch unsinnige europäische Währungsunion, mit der wir viel verloren und fast nichts gewonnen haben, und eine von den USA verursachte Finanz- und Wirtschaftskrise globalen Ausmaßes. Nicht nur das globale Finanzsystem steht am Abgrund, sondern auch zahlreiche Staaten, darunter die USA und Japan sowie wenigstens die Hälfte der EU-Länder. Kommt die nächste Immobilien-Schuldenwelle oder fällt auch nur eines der Kandidatenländer, dann ist ein Domino-Effekt zu erwarten, der nicht mehr steuerbar ist.
Der Autor beschreibt die Lage in aller Ausführlichkeit und verwendet dabei sehr viel Zahlenmaterial zur Veranschaulichung. Nach einer kurzen Einleitung befasst er sich mit der von einigen New Yorker Großbanken kontrollierten und deshalb privaten US-Notenbank Federal Reserve. Er beleuchtet ihre putschartige Einsetzung im Jahre 1913 sowie ihre Rolle bei der Installation des Dollars als Weltreservewährung. Nur mit Kenntnissen dieser Zusammenhänge kann man die Ursachen der gegenwärtigen Probleme wirklich verstehen. Insbesondere wird die Abhängigkeit aller US-Administrationen von den New Yorker Großbanken und das verhängnisvolle Wirken ihrer Fed erklärt. Kapitel 3 befasst sich dann mit der so genannten Subprime-Krise und ihrer Verlagerung auf die ganze Welt.
Das umfangreiche vierte Kapitel untersucht zunächst wie Staatsbankrotte entstehen und beschreibt dann einige Beispiele aus der Vergangenheit. Im Anschluss werden uns fast alle europäischen Staaten als potentielle Pleitekandidaten vorgestellt. Dieses Kapitel endet mit einer “Horrorliste”, in der aufgezählt wird, was uns alles blühen kann, wenn der Ernstfall eintritt.
Unter Überschrift “Das Ende der USA” wird uns im fünften Kapitel die desolate Lage der westlichen Führungsmacht vor Augen geführt. Sie wird in nicht allzu ferner Zukunft die Zinsen ihrer Schulden nicht mehr zahlen können. Der Wunsch der amerikanischen Hochfinanz, die Staatsschulden durch Inflation abzutragen, muss zwangsläufig zu heftigen Spannungen mit den beiden Hauptgläubigern China und Japan führen, die über 1,5 Billionen Dollar in US-Staatsanleihen halten. Unruhige Zeiten stehen also bevor, zumal der wirtschaftliche Niedergang der Vereinigten Staaten auch die Machtverhältnisse in der Welt neu regeln wird.
Im sechsten Kapitel spricht der Autor aus, was dem deutschen Volk aus gutem Grund verschwiegen wird. Die Lage ist inzwischen eigentlich hoffnungslos. Schließlich werden die drei völlig verschiedenen Währungsreformen in Deutschland (1948, 1990 und 2001) im siebten Kapitel diskutiert.
Das achte Kapitel bietet weitere Prognosen und Einblicke und zählt weitere Risikofaktoren auf. Das Buch endet mit Ratschlägen, wie man sich vor den Verlusten durch eine Währungsreform schützen kann. Eigentlich bleiben nur Sachwerte und Edelmetalle, wobei selbst dort nicht klar ist, ob der Staat sich einen Zugriff erlauben wird. Denn eines ist sicher: Wenn es zu einer Währungsreform kommt, entschuldet sich der Staat zu Lasten seiner Bürger. So war es immer, und so wird es auch diesmal wieder sein.
Fazit.
In diesem gut geschriebenen Buch findet der Leser zahlreiche Informationen und genügend reale Gründe, die für seinen Titel sprechen. Natürlich wird man sich durch viele Zahlen und ökonomische Erklärungen lesen müssen. Aber der Autor hat sich alle Mühe gegeben, sie verständlich zu erklären. Dass ihm das nach meiner Auffassung nicht immer völlig gelungen ist, liegt wohl auch daran, dass das Buch schnell erscheinen sollte. Oft schreibt Grandt wie ein Journalist und weniger wie ein Autor, der einer gut überlegten Gedankenstruktur folgt. Doch diese leichte Kritik wird durch die Informationsdichte und Sachlichkeit des Buches letztlich wieder aufgewogen. Wer sich über die herannahende Katastrophe vernünftig informieren möchte, ist bei diesem Buch sehr gut aufgehoben.

Das Buch von Michael Grandt erscheint nahezu perfekt zu dem Zeitpunkt, zu welchem in den Internetmedien speziell aber auch in den Mainstreammedien das Thema Staatsbankrott auf der Tagesordnung steht. So was nennt man Punktlandung! Denn das Buch bietet genau, das, was im Untertitel steht: “Hintergründe, die man kennen muss”. Was an den Unis nie oder nur am Rande gelehrt wird und wo man selbst nur schwer durch das Dickicht der medialen Massenverdummung vorstösst, wird hier utt zum Thema bewiesen und Angaben mit vielen Quellen belegt oder quer verwiesen. Z.B. die wahre Konstruktion hinter der Federal Reserve, die Inhalte und Ziele des Abkommens von Bretton Woods oder ganz allgemein wie Geld erzeugt wird und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.
Dem Leser mag im ersten Blick einiges an Vorwissen zugemutet werden, bis im 4. Kapitel das Thema des Staatsbankrottes aufgegriffen wird, aber in welchem anderen Buch wird man so kompakt an die innere Logik des Finanzsystems herangeführt und dadurch für das Kommende sensibilisiert? Dies ist schon mal ein Verdienst des Buches, das die seit ca. 24 Monaten im Internet intensiv diskutierten Zusammenhänge von Geldschöpfung, dem Schuldsystem, den fatalen Folgen des Zinseszinses, den Instrumenten der Hochfinanz und der Manipulation der Märkte (sic!) übersichtlich und gut lesbar darlegt und sich dem Leser selbst einfach erschließt. Besonders erwähnenswert sind dabei die in grauen Kästchen hervorgehobenen Definitionen, Erläuterungen zu Fachtermini, Zitaten oder Sequenzen einer eingetretenen bzw. fiktiven Zeitmaschine, die die entweder eingetretene oder konstruierte Realität als Beweisführung heranzieht. Paul Watzlawik hätte seine wahre Freude damit. Aber auch Ökonomen sollten dieses Buch ernst nehmen.
Die historische Abhandlung von Staatsbankrotten, die vorlaufenden Ereignisse einer Deflation oder Hyperinflation und die Erläuterung des Status Quo im heutigen Europa sollten klassische Lehrbücher in der Ökonomie beschämen. Kompakter als in diesem Buch habe ich es noch in keinem anderen Lehrbuch nachlesen dürfen, wie Staatsbankrotte passieren und wo wir uns heute in der Zeitachse befinden. Immerhin habe ich 8 Jahre an österreichischen, deutschen, amerikanischen und asiatischen Hochschulen studieren und lehren dürfen. Am Beispiel der USA und Deutschlands werden in Kapitel 5 und 6 Fakten, Fakten, Fakten aufgezählt und im 7. Kapitel die Frage gestellt, wann der Staatsbankrott kommt. Die Antwort daraus ergibt sich, was man aus den vergangenen Währungsreformen gelernt hat, wie die innenpolitische Situation der EU und der USA im Kontext des bereits laufenden Wirtschaftskrieges zwischen den drei Blöcken USA, Europa und China und der klassischen Kollapsfunktionen der Systeme einzuschätzen ist (dem letzteren Hinweis hätte man ev. ein kurzes Kapitel widmen können). Datum kann man keines nennen, aber man kann die Zeichen der Zeit erkennen, die vor uns liegen und hier liegt die Bedeutung des Buches, wenn man sich damit auf bevorstehende Zusammenbrüche vorbereiten will. Konsequenterweise schließt der Autor im 9. Kapitel mit einer Abhandlung darüber ab, wie man sich vor einer Währungsreform schützen kann.
Alles in allem: Toll, dass es dieses Buch gibt! Es sollte Pflichtlektüre an den Hochschulen werden und Debatten in einem verschulten Ausbildungssystem auslösen, das falsche Realitäten konstruiert und von der Wahrheit dann doch eingeholt wird. Fünf Punkte! Und ein Dank an den Autor, auf dessen nächstes Buch ich mich jetzt schon freue.
Der Staatsbankrott kommt!: Hintergründe, die man kennen muss Jetzt kaufen für nur EUR 19,95!
Anlagechancen 2010: Deflation. Inflation. Währungsreform?
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Anlagechancen 2010: Deflation. Inflation. Währungsreform? Kundenrezensionen

Hier findet der Leser erstklassige Veröffentlichungen zu aktuellen Themen wie z.B. Inflation, Deflation, Anlagechancen etc.
ich empfehle jedem die Lektüre dieses sicher etwas teuren, aber absolut erstklassigen Buches
Anlagechancen 2010: Deflation. Inflation. Währungsreform? Jetzt kaufen für nur EUR 49,95!
Die Inflationsfalle: Retten Sie Ihr Vermögen!
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Die Inflationsfalle: Retten Sie Ihr Vermögen! Kundenrezensionen

Das aktuell vorliegende Buch von Roland Leuschel und Claus Vogt kann vom Leser nur in Kenntnis des Erstlingswerks “Das Greenspan Dossier – Wie die US-Notenbank das Weltwährungssystem gefährdet.” ausreichend gewürdigt werden. Dort war bereits 2004 nachzulesen, welches Risiko eine unseriöse Geldpolitik durch FED und EZB mit ihrer ungezügelten Geld- und Kreditmengenausweitung birgt. Dieses zunächst abstrakte Risiko wandelt sich seit dem März 2008 in den Bilanzen von Unternehmen, Banken und ganzen Staaten zwangsläufig zur traurigen Realität, die in Form von Kreditausfällen unkritisch als unvorhersehbare Finanzkrise beschrieben wird. Nur wer die genaue Analyse der damaligen Fakten und die daraus abgeleiteten Folgen im Greenspan Dossier kennt, kann den etwas selbstherrlichen Duktus der beiden Autoren im jetzigen Werk “Die Inflationsfalle” verstehen, der aber wohl hauptsächlich einer bescheidenen Genugtuung geschuldet ist, den vorgezeichneten Weg entgegen der Mehrheitsmeinung bereits vier Jahre zuvor korrekt prophezeit zu haben. Diese Tatsache verdient allergrößten Respekt, zumal diejenigen Leser, die 2004 dem Rat der Autoren gefolgt sind, sich heute im wahrsten Sinne des Wortes eine goldene Nase verdient haben und Spekulationsverluste mit Aktien, High Yield Anleihen, Commercial Papers und dem ach so sicheren Betongold weitgehend vermieden haben dürften. Aus diesem Grund möchte ich Claus Vogt, Leiter Research der heutigen Quirin Bank (früher Berliner Effektenbank), ausdrücklich meinen persönlichen Dank aussprechen.
Viele Ausführungen in “Die Inflationsfalle” dürften den Lesern seiner monatlichen Marktanalyse allerdings schon bekannt gewesen sein. Sie sind im Archiv des Performance Magazins auf den Webseiten der Berliner Effektenbank frei verfügbar und können dort nachgelesen werden.
Tatsächlich merkt man dem aktuellen Buch “Die Inflationsfalle” durch zahlreiche typographische Fehler und der plakativen Aufmachung eindeutig seinen kommerziellen Charakter an. Vielleicht hängt es aber auch lediglich mit dem Wechsel des Verlags zusammen. Ich jedenfalls hätte eine etwas diskretere Umschlaggestaltung eindeutig bevorzugt, denn inhaltlich handelt es sich um eine durchaus lesenswerte Bestandsaufnahme der momentanen Wirtschaftssituation und deren Ursachen. Dabei sollte sich der Leser darüber im Klaren sein, dass die Finanzkrise in Kombination mit den Reaktionen der Verursacher und der politisch Verantwortlichen (Vertuschung und hemmungsloser Einsatz der Gelddruckmaschinen) nach Meinung der Autoren nur eine weiteres Etappenziel auf dem Weg zum Niedergang des Weltwährungssystems ist. An dessen Ende sicherlich wohl keine ungedeckte Papierwährung mehr stehen. Wie man sich vor den Folgen der Inflation am besten schützt, wird im letzten Teil des Buches in der Tat etwas stiefmütterlich behandelt. Der Leser erfährt lediglich, dass der Kauf von Gold und Rohstoffen historisch gesehen den besten Schutz bietet. Deshalb vergebe ich nur vier Sterne und ende mit den Worten der Autoren: “Die nächsten Jahre werden spannend werden.”

Die Kommentare, Kolumnen und kritischen Anmerkungen von Roland Leuschel verfolge ich seit etlichen Jahren.
Man kann die Prognosesicherheit (leider) erst im Laufe der Jahre richtig einschätzen und mir wird immer bewusster,
mit welch gleichsam nüchternem wie ketzerischem Sachverstand an – in der letzten Konsequenz überlebenswichtigen – wirtschaftspolitische
Fragen herangegangen wird.
Der in der Vorrezension beschriebene Hang zum “Eigenlob” sollte nicht überbewertet werden, haben es doch einsame Rufer in der Wüste
schwer, gehört zu werden. Man muss sich einmal vor Augen führen, mit welcher Verachtung die Autoren (bei Claus Vogt habe ich es nicht so aufmerksam verfolgt) in der Vergangenheit bedacht wurden. Nestbeschmutzer gehören schließlich ausgegrenzt…
Wenn jetzt auf einigen Seiten die in der Vergangenheit (fast) immer richtigen Prognosen nochmals herausgestellt und über die
häufig polemisierenden Angreifer ein wenig gespöttelt wird, so mag man es den Autoren gönnen.
Man kann weiterhin kritisieren, dass der Buchdruck mit etlichen kleinen Rechtschreibfehlern (manchmal Buchstabenauslassungen) behaftet ist.
Auch liest sich der Text nicht immer flüssig.
Geht es zu sehr ins Detail, wird häufig auf Verkürzungen oder andere Quellen hingewiesen. 268 Seiten sind schließlich schnell gefüllt,
führt man sich die Fülle an historischen und (brand-)aktuellen Fakten vor Augen, über die es zu berichten gilt.
Sie müssen sich bei der Buchlektüre unbedingt vor Augen halten, dass uns die geldpolitische Wahrheit und die Fakten der
wirtschaftlichen Lage der Nation(en) ganz bewusst von verschiedenen Seiten (Politik, Wirtschaftsweisen,Zentralbanken usw.) verschwiegen werden.
Gleich der Verabreichung eines Dauersedativums werden wir mit falschen Daten (z.B. eben über die “geringe” Inflation) eingeschläfert.
Was die Autoren herauszustellen versuchen, ist der Umstand, dass das Volk beruhigt werden soll, damit der kreditfinanzierte Konsum aufrecht erhalten werden
kann, ohne dass Karrieren und liebgewonnene Strukturen zerstört werden und die Notenpressen munter weiter Geldscheine drucken bzw. Buchgeld generieren.
Sehr schön wird herausgearbeitet, dass Banker und Politiker ziemlich genau wissen dürften, wo der Hase langläuft und warum wir getäuscht werden.
Weiterhin: Je länger wir den schmerzhaften Prozess der Bereinigung hinauszögern, desto explosiver wird die Lage.
Auch wenn die Fakten wirklich logisch und für den interessierten Laien verständlich aufbereitet werden, sträuben wir uns, ein negatives Szenario anzuerkennen
oder es überhaupt für möglich zu halten. Wir glauben, was wir glauben wollen. Daraus resultiert die Trägheit der Massen.
Sagt der Politiker die Wahrheit, begeht er politischen Suizid.
Lassen Sie sich dieses Buch nicht entgehen.
Sensationspresse “für das dumme Volk” haben wir wirklich genug. Lassen Sie sich von der reißerischen Aufmachung des Covers aber deswegen nicht abschrecken.
Wie gesagt: Die Systemkritiker haben es schwer, überhaupt wahrgenommen zu werden. An der Seriösität besteht m.E. kein Zweifel.
Also: Was machen Sie mit Ihrem Ersparten?
Die Autoren wollen Sie vor dem Schlimmsten (Geldverlust) bewahren, haben sie doch keine Hoffnung, von Politik und Wirtschaft jemals erhört zu werden.
Auch wenn Sie nach der Lektüre hier und da anderer Meinung sein sollten (über die – ohne jegliche marktregulierende Einschränkung – postulierte freie Marktwirtschaft kann man diskutieren), dienen die mahnenden Worte der wirtschaftspolitischen Allgemeinbildung und müssten eigentlich in jeder weiterbildenden Schule und an entsprechenden Universitäten – zumindest kontrovers – zur Diskussion gestellt werden. Totschweigen und leugnen hilft da wenig, denn die Realität lässt sich nicht belügen.
Ich für meinen Teil halte die Fakten – soweit nachprüfbar – für korrekt und stimme den Prognosen zu.
Eine (Hyper-)Inflation steht uns in den kommenden Jahren bevor.
Darum gilt der Buchuntertitel: Retten Sie Ihr Vermögen!
Die Inflationsfalle: Retten Sie Ihr Vermögen! Jetzt kaufen für nur EUR 19,90!
Achtung: Geld in Gefahr!: Wie wir jetzt unser Einkommen und Vermögen schützen
Bewertungen:
(von 5 Kundenrezensionen)
Unverb. Preisempf.: EUR 16,90
Preis: EUR 10,00
Achtung: Geld in Gefahr!: Wie wir jetzt unser Einkommen und Vermögen schützen Kundenrezensionen


Positiv:
Die Gefahren für Anlagen in unsere (ungedeckte) Papiergeldwährung werden umfassend dargestellt. Besonders positiv ist, dass auch längerfristig Auswirkungen analysiert werden, wie z.B. welche Folgen die Überalterung der Gesellschaft in einigen Jahrzehnten haben wird.
Neutral:
Das Buch ist in einem verständlichen Schreibstil geschrieben und richtet sich offensichtlich insbesonders auch an den Finanzlaien. Grundsätzlich nichts negatives, aber sofern man sich bereits intensiver mit dem Themenbereich beschäftigt hat, werden überwiegend bereits bekannte Sachverhalte vermittelt.
Negativ:
Auch wenn man es den Autoren nicht vorwerfen kann, da das Buch den Wissenstand von etwa September 08 hat, wurden gewisse Annahmen/Aussagen schon längst von der Realität überrollt. Des Weiteren werden die Gefahren für Anlagen zwar umfassend dargestellt, die Ratschläge diese Gefahren zu vermeiden sind jedoch oft relativ oberflächlich. Ich kann jedem Leser nur empfehlen, die Ratschläge lediglich als Anregung zu nehmen sich intensiver mit diesen Gefahren zu beschäftigen.

Die ersten 180 Seiten, auf denen in 12 Schritten die Gefahren für unser Geld in epischer Länge beschrieben werden, hätte ich persönlich nicht gebraucht. Für jemanden, der sich mit Inflation, Euro als Weltwährung, Staatsverschuldung, Demographie oder Globalisierung jedoch noch nie näher auseinander gesetzt hat, werden diese Themen gut verständlich erklärt. Für den allgemein interessierten und informierten Leser bringt dieser große Teil keine neuen Erkenntnisse, zumal die Ursachen der aktuellen Finanzkrise von anderen Autoren noch verständlicher erklärt werden.
Die letzten 70 Seiten waren für mich dann die eigentlich interessanten, wird auf Ihnen doch in deutlichem aber nicht panischem Ton eine durchaus realistische Perspektive der mittelfristigen Zukunft skizziert und ganz konkrete Ratschläge gegeben, was jeder einzelne Tun kann und sollte. Besonders gefällt mir, dass weder der Weltuntergang heraufbeschworen wird, noch der Eindruck entsteht, es würde vielleicht doch gar nicht so ernst werden. Man nimmt den Autoren ab, dass sie sich gut überlegt haben, mit welchen Problemen die Generation, die heute mitten im Erwerbsleben steht sich zukünftig konfrontiert sehen wird.
Es wird ganz dem Leser deutlich vor Augen geführt, dass für die eigene Altersvorsorge bei weitem mehr getan werden muss, als man sich vermutlich heute vorstellen kann und möchte. Ich für meinen Teil weiß jetzt, was ich zu tun habe, damit der Lebensstandard meiner Familie sich in Zukunft nicht drastisch verschlechtert.
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Thomas Grüners Verdienst ist es, eine kurze, leicht lesbare Zusammenfassung der wichtigsten Investmentregeln für Privatanleger zu geben. Die Betonung liegt dabei auf kurz, denn das Büchlein umfasst, wenn man das in Deutsch und Englisch vorliegende Vorwort abzieht, gerade einmal 100 großzügig bedruckte Seiten. Vielleicht wird es damit auch von denen gelesen, die keine langatmigen Bücher mögen.
Vater der Grüner’schen Gedanken ist sein Mentor und Geschäftspartner Ken Fischer, in dessen Buch sich diese Investmentregeln schon 2008 fanden (Ken Fisher, “The only three questions that count …”, John Wiley & Sons, in deutscher Übersetzung als “Das zählt an der Börse …” im Finanzbuch-Verlag, beides ebenfalls bei Amazon erhältlich). Das Original ist nicht nur viel umfangreicher als Grüners Buch, es liefert auch statistisch unterlegte Daten und Hintergrundinformationen. Für meinen Geschmack kann man nur so nachvollziehen, ob die Empfehlungen Hand und Fuss haben und ob und wie der Leser sie gegebenenfalls auf ein sich änderndes Umfeld anpassen kann und muss. Wer des Englischen ausreichend mächtig ist, möge Fishers Original daher in jedem Fall zumindest zusätzlich zur Grüner’schen Kurzfassung lesen.

Thomas Grüner hat hier endlich einmal das Phänomen der Lemminge erklärt und leistet damit wertvolle Dienste für Anleger. Was Wolfram Engels vor über 20 Jahren in seiner Wirtschaftswoche-Kolumne “Dienstmädchenhausse” angesprochen hat, existiert als Phänomen bis heute: Die Anleger laufen immer zu spät und dann in großen Massen den bereits beendeten Trends hinterher.
Das war auch in diesem Jahr wieder einmal so: In einer starken Rallye hat der Dax über 50 Prozent nach seinem Tief im März zugelegt. Die sogenannten Experten hatten alle weitere Einbrüche erwartet und so begnügen sich private und institionelle Anleger seit der Finanzkrise dummerweise mit den historisch niedrigsten Zinsen. Steigen aber die Zinsen,was bei diesem Niveau fast unausweichlich ist,dann werden die Anleihekurse fallen. Anleihen sind dann weit entfernt davon, ein sicherer Hafen zu sein.
Grüner plädiert in seinem Buch dafür, immer dann Vorsicht walten zu lassen, wenn die Mehrheit der Experten eine bestimtme Entwicklung erwartet: Das gilt auch jetzt für die demnächst zu erwartenden Jahresprognosen zum Dax, zum Dollar oder zu den Ölpreisen. Grüner weist in Tabellen nach, wie falsch diese Mehrheits-Prognosen stets waren. Wenn alle öffentlich glauben, dass der Ölpreis steigt, dann haben sich bereits alle mit Ölwerten eingedeckt. Wer aber soll dann noch kaufen? Und wenn keiner mehr kauft, ist das Fallen der Preise programmiert.Es passiert das Gegenteil von dem, was alle erwarten.
Das Titelbild, in dem sich die Sparschweine als Lemminge in die Schlucht stürzen, liebe ich ganz besonders.
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