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Eine der wichtigsten Geldanlagen!

“Sein Geld arbeiten lassen” – das klingt gut oder? Das Problem ist, Geld kann für sich alleine betrachtet nicht arbeiten. Es muss in reale Wirtschaftsprozesse investiert werden, nur in diesen kann etwas geschaffen werden, was vorher nicht da war. In der Praxis wird also grundsätzlich gespartes Geld (=Konsumverzicht) jemandem zur Verfügung gestellt, der damit Mehrwerte schafft. Also: jemand baut ein Fabrik. Er hat während des Baus keine Einnahmen. Wovon soll er leben? Er nimmt mein Gespartes, um in dieser Phase sein Leben zu finanzieren. Ist die Fabrik fertig, hat er Umsätze und kann sich nun selbst ernähren. Für meine Geldhingabe erhalte ich hoffentlich neben der Rückzahlung auch noch eine Belohnung (Zinsen, Dividenden, Gewinnanteile). So funktioniert im Grunde jede Geldanlage, wobei allerdings im realen Leben hier in der Regel Bankinstitute zwischengeschaltet sind. Statt “Fabrik” könnte man nun auch “Immobilie”, “Schiff” oder “Erfindung” sagen! Preisfrage: wie finde ich nun denjenigen, der tatsächlich Mehrwerte schafft und mir mein Geld komplett zurückzahlt plus idealerweise eine Belohnung??? Tja, man nimmt diesen Zusammenhang wegen des komplizierten Finanz- und Börsenwesens oftmals gar nicht wahr! Geld anzulegen bedeutet zu unterstellen, dass ein anderes Subjekt, mehr mit dem Geld anfangen kann, als ich selbst. Doch trifft dies tatsächlich zu, oder erliegen wir nur dem schönen Schein, mit dem uns die Bank- und Versicherungswirtschaft mit gigantischen Marketingmaßnahmen die Sinne vernebelt? Dass diese Strategie erfolgreich ist, sieht man immer wieder daran, dass bspw. Unternehmer Geld nicht in IHR Unternehmen investieren, sondern es der Finanzbranche anvertrauen. Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: man ist überzeugt davon, dass anonym irgendwo angelegtes Geld mehr Nutzen stiftet, als es dies im EIGENEN UNTERNEHMEN tun könnte, und dass noch unter Berücksichtigung der horrenden Verwaltungsausgaben und Provisionen, die in der Finanzwirtschaft  natürlich noch mitbezahlt weren müssen! Also, Geldanlagen, die mit denen

  • ein völlig Fremder,
  • an einem mir unbekannten Ort irgendwo in der Welt,
  • Dinge tut, von denen ich NICHTS verstehe,

sind sinnvolle Investitionen? Es ist absurd, aber leider die Realität. Man denke nur an den Unternehmer, der für Kontokorrentkredite 13 % Zinsen zahlt, gleichzeitig aber Privatentnahmen in irgendwelche Lebensversicherungen einzahlt (Rendite 2 %). Wie gut ist doch das Marketing der Versicherungen und Banken! Bei der Investition in das eigene Unternehmen verwaltet das Geld

  • der Unternehmer selbst,
  • in seiner unmittelbaren Umgebung (mit entsprechenden Einfluss- und Kontrollmöglichkeiten),
  • in Zusammenhängen mit seinen ureigensten Qualifikationen.

Spricht nicht viel dafür, Investitionen in das eigene Unternehmen besonderes Augenmerk zu schenken?

Gut, sagen Sie, aber was ist, wenn ich kein Unternehmer bin, sondern Angestellter? Dann gilt das doch nicht, oder? Falsch! Jeder ist letzten Endes irgendwie auch “Unternehmer”. Er vermarktet sein eigenes Produkt, sein Know-How, seine Arbeitskraft! Wie kann nun der Nichtselbstständige in seine Unternehmen investieren? Ganz einfach: durch Verbesserung seiner Qualifikationen! Investieren Sie in Fortbildung! Lernen Sie Sprachen, besuchen Sie Fortbildungen, machen Sie ein Selbst- oder Fernstudium. Natürlich kostet dies Geld, aber dies stärkt unmittelbar Ihr “Unternehmen”, und zwar ohne dass Ihnen die gefrässige Finanzbranche Provisionen und Gebühren absaugen kann! Es lohnt sich, hierüber einmal nachzudenken! Ihr Wissen und Ihre Qualifikationen, kann Ihnen auch der schlechteste Fondsmanager nicht kaputtmachen!

 


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